Kategorie: Veranstaltungen

  • Online-Vortrag: Hochschuldemokratie und die studentische Beteiligung an den Hochschulwahlen

    Datum: 05. Februar, 16:00 – 18:00 Uhr

    Ort: online (weitere Infos zur Teilnahme weiter unten)

    Zu der Frage „Wie nehmen die Studierenden Partizipationsmöglichkeiten ihrer Hochschule wahr?“ wurde im Rahmen einer Masterarbeit die studentische Partizipation und ihre Wirkmechanismen untersucht. Die Ergebnisse der Befragung werden im Rahmen des Vortrags vorgestellt, sowie ein offener Austausch zur Verbesserung von studentischer Beteiligung angestrebt: Was für eine Campuskultur wünschen wir uns und wie kann die Hochschuldemokratie gestärkt werden? Abschließend wird ein Beispielprojekt zur Stärkung der Hochschuldemokratie an der Leibniz Universität Hannover vorgestellt, sowie konkrete Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Wahlbeteiligung formuliert.

    Egal ob du schon tief in Hochschulpolitik drin steckst oder gerade erst anfängst, dich für Hochschuldemokratie zu interessieren: Komm gern dazu! Der Vortrag ist so angelegt, dass man ohne spezielles Vorwissen gut mitkommt.

    Im Anschluss wollen wir bewusst Zeit für Rückfragen, Anmerkungen und Diskussion lassen. Uns interessiert besonders, wie das Thema an anderen Hochschulstandorten aussieht: Was funktioniert bei euch gut, wo hakt es, welche Ideen oder Formate haben bei euch schon mal die Beteiligung gestärkt? Teilt gern eure Erfahrungen – wir freuen uns auf den Austausch!

    Referent

    Daryoush Danaii studiert Politikwissenschaft und Wissenschaft und Gesellschaft im Doppelmaster an der Leibniz Universität Hannover (LUH). Er war in verschiedenen hochschulpolitischen Gremien tätig u.a. 2021 im Vorstand des freien zusammenschluss von student*innenschaften (fzs e.V.) und aktuell im Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät der LUH. Er beschäftigt sich intensiv mit der Mitbestimmung von Studierenden an Hochschulen und hat die AG Demokratiebildung in Hannover ins Leben gerufen.

    Anmeldung & Teilnahme

    Dieser Vortrag wird gemeinsam von der VS Tübingen und dem fzs online veranstaltet.

    Die Veranstaltung wird online über das Videokonferenztool BigBlueButton stattfinden. BigBlueButton funktioniert ohne weitere Installation direkt aus dem Browser oder per Einwahl über das Telefonnetz.
    Klicke hier auf „Link zur BBB-Videokonferenz anzeigen“ um den Beitrittslink zu erhalten.

    • Aktionswoche zum Holocaust Gedenktag 2026

      Vom 19.01. bis 31.01. findet wieder unsere Aktionswoche zum Holocaust Gedenktag statt. Das dieses Jahr wieder recht vielfälte Programm findet ihr hier:

      Holocaust-Gedenkwoche

    • Punsch statt Putsch

      Komm am Mittwoch ab 18 Uhr zur studentischen Vollversammlung in den Kupferbau!

      Alle Studis können mit abstimmen – hier gibt es genauere Infos, wie ihr mit abstimmen könnt.

      Auf der Studentischen Vollversammlung geht es unter anderem um folgende Themen:

      Wasserspender

      Kaffeepreise in den Cafeterien

      Kooperationsverhältnisse mit israelischen Universitäten

      und vieles mehr!

    • Lichternebel Festival

      Wir feiern mit euch den Start des Wintersemesters auf ganz besondere Art⭐ Schon das vierte Mal findet Lichternebel, das von Studis organisierte Unifestival statt!

      Diesen Freitag, 24.10.2025, wird die ehemalige Mensa Shedhalle für euch verwandelt: wo einst Tablettausgabe und Salatbar standen, gibt es eine Bühne, Bands, DJs und natürlich ganz viel Platz zum Tanzen. Schnappt eure Liebsten und kommt vorbei!

      18:00 Einlass

      19:00 blütenstaub

      20:00 strahlemann

      21:15 lovehead

      22:15 teer

      23.30 diggidaniel

      01:00 mischkiste (groove, trance, speed garage)

      Wir suchen Helfis für die Veranstaltung. Hier könnt ihr euch eintragen: Gawaana – Anmeldung für Helfer

    • Normal – Eine Besichtigung des Wahns

      18. Oktober @ 18:00 – 22:00

      Ein Foto mit Thomas Ebermann und Thorsten Mense.

      Thomas Ebermann & Thorsten Mense & Flo Thamer
      NORMAL – Eine Besichtigung des Wahns
      Ein Abend gegen Irrationalismus und instrumentelle Vernunft

      Clubhaus, Großer Saal, Wilhelmstraße 30
      Einlass: 18 Uhr Beginn: 19 Uhr

      Plakat Normal Eine Besichtigung des Wahns

      Pandemie, Klimawandel, Kriege, die Steuererklärung, der Verkehrsstau – Krisen über Krisen, und kein Ende in Sicht.

      Die einen fliehen in den Verschwörungsglauben oder gleich vollends in den Faschismus. Sie sind die Endzeit-Krieger in Tierkostümen, folgen QAnon bis ins Capitol. Sie sind die Aluhut-Trägerinnen, die gegen Chemtrails und Impfzwang demonstrieren. Es sind die Incels, die Reichsbürger, die Kämpfer gegen den »Great Reset« und den »Großen Austausch«.

      Die anderen halten am gesunden Menschenverstand fest. Sie verteidigen den Experten gegen den Scharlatan, die Vernunft gegen den Wahn. Sie sind fleißig, halten Nationen und Eigentumsordnung für so natürlich, wie dass der Starke den Schwachen besiegen muss. Sie wissen, dass Kollateralschäden nicht schön, aber unvermeidbar sind: Die Hungernden, die Obdachlosen, die Erfrierenden in jedem Winter, die Ertrunkenen im Mittelmeer. An Horoskope glauben sie nur, wenn die ihnen raten zu tun, was die Gesellschaft von den Menschen ohnehin verlangt. Ihre Vernunft ist eine instrumentelle, Vernunft im Dienste der Unvernunft. Es geht nur um das Wie, nicht um das Wofür. Effektivität ersetzt jeden Gedanken an eine menschenfreundliche Einrichtung der Welt. Erlaubt ist selbst im Denken nur, was nützlich ist. Lebenswert ist nur, wer produktiv ist. Normal ist, wer gesund ist und arbeiten kann.

      Der Weg von Selbstoptimierung zu Eugenik ist kürzer als das Laufband im Fitnessstudio: instrumentell-vernünftig und mörderisch-wahnhaft zugleich. Und alle feiern den normalen Menschen, den schlichten, hart arbeitenden, der von Intellektuellen, Lifestyle-Linken und Eliten verraten wurde – was bloß dem zynischen Zweck dient, die gesellschaftliche Stellung der Subalternen zu verewigen. Überhaupt ist die Normalität, die in jeder Krise als rasch Wiederherzustellende versprochen wird, eine trostlose Hoffnung. Denn der Normalzustand, »dass es so weitergeht«, ist die eigentliche Katastrophe.

      Auf Bühne und Leinwand besichtigen wir den ganz normalen Wahn und den Wahn der Normalität, das Pathogene im Normalen, und das Irrationale, das aus diesem erwächst. Es wird so witzig, wie Adornos Stahlbäder lustig sind.

      Weitere Informationen: https://www.vernunftwahn.de

    • Infotag zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz für Erstsemester

      11.10.2025 | 12-17 Uhr, im Clubhaus

      Du bist Ersti an der Uni Tübingen und interessierst dich für Nachhaltigkeit und Umweltschutz? Du möchtest Möglichkeiten für Engagement kennenlernen? Dann ist der Aktionstag des AK Umwelt genau richtig für dich.

      Hier geht’s zur Anmeldung!

    • Studentische Vollversammlung SoSe 2025

      Die Studentische Vollversammlung fand am 17.07.2025 im Kupferbau HS 24 statt. Alle Studierenden der Universität Tübingen konnten hier mit abstimmen.

      Hier findest du die beschlossenen Anträge und vorläufiges Protokoll.

      Wie es funktioniert und welchen Account du am besten schon vor Donnerstag erstellst, findest du unter StudVV.

    • Queere Ringvorlesung 2025

      Der AK Gleichstellung der Verfassten Studierendenschaft veranstaltet im Laufe des Monats mehrere Vorträge, die queere Themen aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Wir freuen uns auf euch!

      Dienstag, 03.06. 18:15, Kupferbau HS 22:

      Zurück in die Zukunft? – Schwules L(i)eben zwischen Verbürgerlichung und neuen Herausforderungen

      Referenten: Martin Thiele, Herr Duleem Ameen-Haji

      Julia Fechner (Orga), Prof. Manfred Hallschmid (Orga)  (Medizin) 

      Um was geht’s?

      Ausgehend von einem gesellschaftsgeschichtlichen Rückblick auf die AIDS-Krise der Achtziger-Jahre wollen wir uns an diesem Abend schwulem Leben und Lieben widmen und dabei nicht zuletzt die gegenwärtige HIV-Aufklärungsarbeit mit Personen mit Migrationshintergrund in den Blick nehmen. Aus der AIDS-Krise ist die ursprünglich radikal-emanzipatorische Schwulenbewegung im Laufe der Zeit zwar dezimiert, aber auch als einflussreiche reformorientierte Bürgerrechtsbewegung hervorgegangen. Gesellschaftspolitische Meilensteile wie die Ehe für alle und die rechtliche Gleichstellung gelten einerseits als Ausweis erfolgreichen Ankommens in der Mehrheitsgesellschaft, werden jedoch andererseits als Symptome eine institutionellen Disziplinierungsprozesses kritisiert. Heute sieht sich die AIDS-Präventionsarbeit zudem mit neuen Herausforderungen konfrontiert, wie sie die Aufklärung und Unterstützung von Männern, die Sex mit Männern haben, aus anderen Kulturkreisen darstellt. In den letzten Jahren hat darüber hinaus eine Erweiterung und Verschiebung des Diskurses über nicht-heteronormative Lebens- und Liebesentwürfe im Sinne von LGBTQ+ stattgefunden.

      Unsere Referenten Martin Thiele von der AIDS-Hilfe Halle/Sachsen-Anhalt Süd e.V., der mehrere Erörterungen zur Geschichte der Schwulenbewegung im Zeichen von AIDS vorgelegt hat, und Duleem Amen-Haji, der als Mitarbeiter der AIDS-Hilfe Stuttgart Aufklärungsarbeit für Jugendliche leistet, werden vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen eine Standortbestimmung versuchen und freuen sich auf eine rege Diskussion.

      Mittwoch, 04.06., 18:15, Kupferbau HS 22

      „Und siehe, es war sehr divers“ – Queerness in der Kirche und queere Theologie

      Referent*innen: Elizabeth Böckler, Michael Schüßler

      Um was geht’s?

      Queere Erfahrungen mit Theologie und Kirche stehen in einem Spannungsfeld: auf der einen Seite offene Diskriminierung oder das Gefühl, die queere Identität in einer ‚Kirche der Angst‘ verstecken zu müssen; auf der anderen empowernder Aktivismus – etwa durch die Aktion #OutInChurch – oder befreiende Theologien. Eine solche Theologie, die ihren Startpunkt bei marginalisierten Erfahrungen setzt, besprechen wir am Beispiel Marcella Althaus-Reids. In ihrer ‚unanständigen Theologie‘ dreht sie den Spieß um und nutzt den Moment der Irritation als Methode: Eigentlich beschämende Zuschreibungen werden  dekonstruiert und produktiv-empowernd angeeignet.

      Außerdem soll es um die queere Lesart zweier bekannter biblischer Narrative gehen: erstens die Schöpfungsgeschichte, in der so oft die Binarität von Männlich- und Weiblichkeit begründet wird; zweitens um die ‚Sprachverwirrung‘ in Babel, die zu oft als göttliche Strafe gelesen wird. Eine queere Interpretation setzt dem alternative und subversive Deutungen entgegen.

      Mittwoch, 25.06. 18:15, Kupferbau HS 24: 

      Das paradoxe Geschlecht – Nicht-Binarität im Spannungsfeld von Körper, Leib und Kategorisierung

      Referent*in: Elena Erstling (sie/they)

      Um was geht’s?

      Nicht-Binarität – was ist das eigentlich? Was macht die Erfahrung aus, ‚nicht-binär zu sein‘? Welche Rolle spielt dabei der Körper, das leibliche Erleben? Und wie steht das alles in Zusammenhang mit Transgeschlechtlichkeit?

      Im Rahmen der Ringvorlesung wird eine soziologische Perspektive zur Beantwortung dieser Fragen gezeichnet. Elena Erstling stellt Nicht-Binarität als geschlechtliche Kategorie heraus, die aktuell im Entstehen begriffen ist. Dies wird verknüpft mit leibphänomenologischen Überlegungen zur Unterscheidung von Körper und Leib und damit ein Einblick gegeben in das laufende Promotionsvorhaben

    • Aktionswoche zum Holocaust-Gedenktag

      Die Aktionswoche zum Holocaust Gedenktag findet das 3. Jahr von der Verfassten Studierendenschaft organisiert statt. Ziel ist einerseits das Erinnern, aber auch andererseits, einen Bezug zur heutigen Zeit herzustellen.

      Hier könnt ihr euch über alle Veranstaltungen informieren.