WO: Im Kleinen Saal im Clubhaus – Wilhelmstraße 30
Kontext: Der AK Soziales etabliert soeben ein Mental Health Café, dass unter dem Semester alle zwei Wochen stattfinden möchte/wird!
Wir kooperieren mit dem Studentischen Gesundheitsmanagement – SGM – und sind im Gespräch die Mental Health First Aid Personen einzuladen und gemeinsam mit ihnen ein Angebot zu schaffen :)!
Das inkludiert beispielsweise:
Austauschrunden zu mentaler Gesundheit
Umgang mit Stress, Stressituationen oder anderweitigen Herausforderungen
gemeinsames Basteln etc
Inputvorträge zu Themen der mentalen Gesundheit
Was wir bieten:
eine Räumlichkeit in welcher Personen Zeit verbringen, basteln, reden, ruhen können
Mandalas zum ausmalen
Anleitungen und Materialien für Origami
Bücher und Flyer rund um das Thema Mental Health
Angebote, die Studierende wahrnehmen und in Anspruch nehmen können
Snacks, Kaffee und Tee
Unser Konzept für ein Miteinander!
Hast du Ideen oder Feedback?
Ideen, Feedback und weiteres kann gern an soziales[at]vs-tuebingen.de geschickt werden!
Die Verfasste Studierendenschaft der Universität Tübingen sucht eine*n Arbeitskreiskoordinator*in (Kodi) für Arbeit und Soziales!
Als Kodi bist du zusammen mit dem*der Ko-Koordinator*in für den weiteren Aufbau des AK Arbeit sowie für die Unterstützung und Zuarbeit von AK Soziales/Studierendenwerk/Semesterticket zuständig. Du kommunizierst mit Stellen an der Uni, im Studierendenwerk und mit Akteur*innen an anderen Hochschulen im Land, um so die Arbeitsbedingungen für studentische Beschäftigte zu verbessern und dich für gute Studienbedingungen einzusetzen. Für deine ehrenamtliche Tätigkeit erhältst du eine Aufwandsentschädigung von 250 € / Monat.
Der Studierendenrat besetzt dieses Amt in seiner Sitzung am 02. März um 20 Uhr c.t. nach. Bitte bewerbe dich bis zu Sitzungsbeginn per Mail an ga(at)stura-tuebingen.de.
Vom 19.01. bis 31.01. findet wieder unsere Aktionswoche zum Holocaust Gedenktag statt. Das dieses Jahr wieder recht vielfälte Programm findet ihr hier:
In der Nacht vom 16. auf den 17. November wurden von Unbekannten unter dem Motto „Attempto – Exzellent grün!“ einige Bäume auf der freien Fläche vor dem Hörsaalzentrum der Morgenstelle gepflanzt. Die Aktion erinnert an die Nachlässigkeit der Universität in Bezug auf die Nachhaltigkeitsziele und demonstriert zugleich die aufwandsarme Umsetzbarkeit geeigneter Maßnahmen. Der Studierendenrat befürwortet die Aktion und stellt sich hinter die verantwortlichen Aktivist*innen. Er fordert die Universitätsleitung auf, auf das Versprechen um eine begrünte Universität Taten folgen zu lassen und entsprechende Maßnahmen umzusetzen.
Die Studierendenschaft fordert seit Jahren eine Bepflanzung und menschenfreundlichere Gestaltung der Fläche vor dem Hörsaalzentrum. Obwohl die Universitätsleitung nach einer ähnlichen Aktion vor 2 Jahren ankündigte, die Begrünung weiter zu verfolgen, ist heute die ernüchternde Bilanz: Es hat sich nichts geändert.
Dabei sind besonders im Sommer Studierende wie Beschäftigte auf Bäume und Schatten angewiesen, die die Temperatur zwischen den Betonbauten herunterkühlen könnten. In Zeiten der Klimakrise gilt das umso mehr, wie Samuel vom Studierendenrat deutlich macht: „In der Betonwüste Morgenstelle ist das Studieren und Arbeiten an heißen Tagen ohnehin eine Qual. Die Universität muss erkennen, dass sich das Problem in Zukunft nicht einfach in Luft auflösen wird, im Gegenteil: Die Sommer werden immer heißer und trockener.“ Pi ergänzt: „Was sie aber tun kann: Die Flächen effektiv begrünen, sodass die Hitze wenigstens eingedämmt wird.“ Die Maßnahmen dafür seien bekannt und vergleichsweise einfach umzusetzen. Auch die Artenvielfalt auf den Flächen ist bestenfalls mangelhaft. Eine Begrünung mit Bäumen und anderen Pflanzen, die entsprechende Verschränkungen zwischen den Arten ermöglichen, ist deshalb wünschens- und unterstützenswert.
Die Flächen vor dem Hörsaalzentrum werden vor allem von Studierenden genutzt, die Macht über ihre Gestaltung und Nutzung liegt jedoch allein bei der Universitätsleitung – ohne studentische Beteiligung. Versuche von Studierenden, dieses Machtgefälle proaktiv aufzulösen und ihre universitäre Umwelt selbst nach den Wünschen der Studierendenschaft zu gestalten, sind deshalb nur legitim und gerecht.
Der Studierendenrat fordert die Universität Tübingen dazu auf,
die gepflanzten Bäume zu schützen,
konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung mit verbindlichem Zeitplan zu erarbeiten und umzusetzen – insbesondere für die Morgenstelle, aber auch campusweit,
die Studierendenschaft aktiv einzubeziehen in die Planung und Gestaltung von universitären Außenflächen und Aufenthaltsorten,
Transparenz zu schaffen über geplante Maßnahmen und deren Stand, bauliche und infrastrukturelle Einschränkungen und mögliche Alternativen,
Ressourcen bereitzustellen für studentische Projekte zur nachhaltigen Mitgestaltung des Campus – sowohl institutionell als auch, wo möglich, finanziell. Möglich z. B. auch das in Lehrveranstaltungen & Seminare einzubetten und
auch abseits der Grünflächen Hitzeschutzkonzepte zu erarbeiten und für ausreichend klimatisierte Räumlichkeiten zu sorgen.
Er ermutigt die Studierenden der Universität Tübingen, sich selbst als politische und proaktive Gruppe zu verstehen, die zur Gestaltung der Universität beitragen kann. Erneut Pi: „Wir sind die Universität. Machen wir sie zu einem Ort, an dem man sich gerne aufhält und der unsere Werte wiederspiegelt.“
Wir feiern mit euch den Start des Wintersemesters auf ganz besondere Art Schon das vierte Mal findet Lichternebel, das von Studis organisierte Unifestival statt!
Diesen Freitag, 24.10.2025, wird die ehemalige Mensa Shedhalle für euch verwandelt: wo einst Tablettausgabe und Salatbar standen, gibt es eine Bühne, Bands, DJs und natürlich ganz viel Platz zum Tanzen. Schnappt eure Liebsten und kommt vorbei!
Pandemie, Klimawandel, Kriege, die Steuererklärung, der Verkehrsstau – Krisen über Krisen, und kein Ende in Sicht.
Die einen fliehen in den Verschwörungsglauben oder gleich vollends in den Faschismus. Sie sind die Endzeit-Krieger in Tierkostümen, folgen QAnon bis ins Capitol. Sie sind die Aluhut-Trägerinnen, die gegen Chemtrails und Impfzwang demonstrieren. Es sind die Incels, die Reichsbürger, die Kämpfer gegen den »Great Reset« und den »Großen Austausch«.
Die anderen halten am gesunden Menschenverstand fest. Sie verteidigen den Experten gegen den Scharlatan, die Vernunft gegen den Wahn. Sie sind fleißig, halten Nationen und Eigentumsordnung für so natürlich, wie dass der Starke den Schwachen besiegen muss. Sie wissen, dass Kollateralschäden nicht schön, aber unvermeidbar sind: Die Hungernden, die Obdachlosen, die Erfrierenden in jedem Winter, die Ertrunkenen im Mittelmeer. An Horoskope glauben sie nur, wenn die ihnen raten zu tun, was die Gesellschaft von den Menschen ohnehin verlangt. Ihre Vernunft ist eine instrumentelle, Vernunft im Dienste der Unvernunft. Es geht nur um das Wie, nicht um das Wofür. Effektivität ersetzt jeden Gedanken an eine menschenfreundliche Einrichtung der Welt. Erlaubt ist selbst im Denken nur, was nützlich ist. Lebenswert ist nur, wer produktiv ist. Normal ist, wer gesund ist und arbeiten kann.
Der Weg von Selbstoptimierung zu Eugenik ist kürzer als das Laufband im Fitnessstudio: instrumentell-vernünftig und mörderisch-wahnhaft zugleich. Und alle feiern den normalen Menschen, den schlichten, hart arbeitenden, der von Intellektuellen, Lifestyle-Linken und Eliten verraten wurde – was bloß dem zynischen Zweck dient, die gesellschaftliche Stellung der Subalternen zu verewigen. Überhaupt ist die Normalität, die in jeder Krise als rasch Wiederherzustellende versprochen wird, eine trostlose Hoffnung. Denn der Normalzustand, »dass es so weitergeht«, ist die eigentliche Katastrophe.
Auf Bühne und Leinwand besichtigen wir den ganz normalen Wahn und den Wahn der Normalität, das Pathogene im Normalen, und das Irrationale, das aus diesem erwächst. Es wird so witzig, wie Adornos Stahlbäder lustig sind.
Alle Infos findet Du in der Rubrik [ Wahlen 2025 ]
In welchem Wahllokal kann ich wählen? Dein Wahlraum richtet sich nach deiner sogenannten „Wahlfakultät“ (bzw. in welchem Fach du immatrikuliert bist). Welche Fakultät wo wählt wird bekannt gemacht durch die Wahlbekanntmachungen, welche du hier findest. Dort stehen auch die Bekannmachung der Bewerbenden. Sollte eine Änderung erfolgen, würde diese ebenfalls dort über die Amtlichen Bekanntmachungen und Rundmail veröffentlicht.
Was ist meine Wahlfakultät? Deine Wahlfakultät steht auf deiner „Immatrikulationsbescheinigung/ Studienbescheinigung/Datenkontrollblatt“, welche du über Alma abrufen kannst: Alma > Mein Studium > Studienservice > Bescheide/Bescheinigungen
Finden neben den Wahlen der Verfassten Studierendenschaft auch andere Wahlen statt? Gibt es auch Briefwahl? Ja, die Universität wählt gleichzeitig und in den gleichen Wahllokalen ihre Gremien, z.B. den Senat oder den Fakultätsrat. Du kannst auch per Briefwahl wählen. Infos zu beidem findest du hier (Link zur Uniwebseite).
Bei der 17. Sitzung des zwölften Studierendenrats am 26.05.2025 stimmten die anwesenden Mitglieder folgender Stellungnahme mehrheitlich zu.
Der Studierendenrat (StuRa) der Universität Tübingen nimmt Stellung zum aktuellen Erfolg der Universität Tübingen im Rahmen der Exzellenzstrategie:
Die Verfasste Studierendenschaft gratuliert den Forscher*innen der sechs bewilligten Exzellenzcluster an der Universität Tübingen. Dieser Erfolg unterstreicht die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der Exzellenzcluster – bringt jedoch auch erhebliche Herausforderungen für die Universität mit sich.
Aus unserer Sicht muss jetzt verhindert werden, dass die gestiegene Forschungsförderung zu Lasten der Lehre geht. Die ohnehin hohe Belastung von Lehrenden wird durch zusätzliche Forschungsaktivitäten weiter steigen. Um eine qualitativ hochwertige Lehre aufrechtzuerhalten, braucht es neue Stellen sowohl in der Lehre als auch in der Verwaltung. Hier stehen nicht nur die Universität, sondern auch das Land Baden-Württemberg in der Verantwortung, entsprechende Ressourcen bereitzustellen.
Zudem wird die angekündigte Schaffung von 600 bis 1000 neuen wissenschaftlichen Stellen unmittelbare Auswirkungen auf die Stadt und Region haben. Schon heute ist die Wohnraumsituation in Tübingen extrem angespannt. Ein weiterer Zuzug von Akademiker*innen, die oft finanziell besser als Studierende aufgestellt sind, könnte die Mieten weiter steigen lassen. Die Folge ist, dass Studierende und Menschen mit geringem Einkommen zunehmend verdrängt werden.
Wir fordern daher das Land Baden-Württemberg, den Landkreis Tübingen, die Stadt Tübingen, das Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim sowie die Universität auf, frühzeitig wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit zu gewährleisten. Ein Studium in Tübingen darf nicht zur Frage des Geldbeutels werden.
Grundsätzlich steht die Verfasste Studierendenschaft der Exzellenzstrategie kritisch gegenüber. Statt eines konkurrenzorientierten Wettbewerbs zwischen Universitäten fordern wir eine strukturelle Stärkung des gesamten Hochschulsystems – durch auskömmliche Grundfinanzierung und faire Rahmenbedingungen für Lehre und Studium.