Autor: Maria

  • Punsch statt Putsch

    Komm am Mittwoch ab 18 Uhr zur studentischen Vollversammlung in den Kupferbau!

    Alle Studis können mit abstimmen – hier gibt es genauere Infos, wie ihr mit abstimmen könnt.

    Auf der Studentischen Vollversammlung geht es unter anderem um folgende Themen:

    Wasserspender

    Kaffeepreise in den Cafeterien

    Kooperationsverhältnisse mit israelischen Universitäten

    und vieles mehr!

  • Lichternebel Festival

    Wir feiern mit euch den Start des Wintersemesters auf ganz besondere Art⭐ Schon das vierte Mal findet Lichternebel, das von Studis organisierte Unifestival statt!

    Diesen Freitag, 24.10.2025, wird die ehemalige Mensa Shedhalle für euch verwandelt: wo einst Tablettausgabe und Salatbar standen, gibt es eine Bühne, Bands, DJs und natürlich ganz viel Platz zum Tanzen. Schnappt eure Liebsten und kommt vorbei!

    18:00 Einlass

    19:00 blütenstaub

    20:00 strahlemann

    21:15 lovehead

    22:15 teer

    23.30 diggidaniel

    01:00 mischkiste (groove, trance, speed garage)

    Wir suchen Helfis für die Veranstaltung. Hier könnt ihr euch eintragen: Gawaana – Anmeldung für Helfer„

  • Normal – Eine Besichtigung des Wahns

    18. Oktober @ 18:00 – 22:00

    Ein Foto mit Thomas Ebermann und Thorsten Mense.

    Thomas Ebermann & Thorsten Mense & Flo Thamer
    NORMAL – Eine Besichtigung des Wahns
    Ein Abend gegen Irrationalismus und instrumentelle Vernunft

    Clubhaus, Großer Saal, Wilhelmstraße 30
    Einlass: 18 Uhr Beginn: 19 Uhr

    Plakat Normal Eine Besichtigung des Wahns

    Pandemie, Klimawandel, Kriege, die Steuererklärung, der Verkehrsstau – Krisen über Krisen, und kein Ende in Sicht.

    Die einen fliehen in den Verschwörungsglauben oder gleich vollends in den Faschismus. Sie sind die Endzeit-Krieger in Tierkostümen, folgen QAnon bis ins Capitol. Sie sind die Aluhut-Trägerinnen, die gegen Chemtrails und Impfzwang demonstrieren. Es sind die Incels, die Reichsbürger, die Kämpfer gegen den »Great Reset« und den »Großen Austausch«.

    Die anderen halten am gesunden Menschenverstand fest. Sie verteidigen den Experten gegen den Scharlatan, die Vernunft gegen den Wahn. Sie sind fleißig, halten Nationen und Eigentumsordnung für so natürlich, wie dass der Starke den Schwachen besiegen muss. Sie wissen, dass Kollateralschäden nicht schön, aber unvermeidbar sind: Die Hungernden, die Obdachlosen, die Erfrierenden in jedem Winter, die Ertrunkenen im Mittelmeer. An Horoskope glauben sie nur, wenn die ihnen raten zu tun, was die Gesellschaft von den Menschen ohnehin verlangt. Ihre Vernunft ist eine instrumentelle, Vernunft im Dienste der Unvernunft. Es geht nur um das Wie, nicht um das Wofür. Effektivität ersetzt jeden Gedanken an eine menschenfreundliche Einrichtung der Welt. Erlaubt ist selbst im Denken nur, was nützlich ist. Lebenswert ist nur, wer produktiv ist. Normal ist, wer gesund ist und arbeiten kann.

    Der Weg von Selbstoptimierung zu Eugenik ist kürzer als das Laufband im Fitnessstudio: instrumentell-vernünftig und mörderisch-wahnhaft zugleich. Und alle feiern den normalen Menschen, den schlichten, hart arbeitenden, der von Intellektuellen, Lifestyle-Linken und Eliten verraten wurde – was bloß dem zynischen Zweck dient, die gesellschaftliche Stellung der Subalternen zu verewigen. Überhaupt ist die Normalität, die in jeder Krise als rasch Wiederherzustellende versprochen wird, eine trostlose Hoffnung. Denn der Normalzustand, »dass es so weitergeht«, ist die eigentliche Katastrophe.

    Auf Bühne und Leinwand besichtigen wir den ganz normalen Wahn und den Wahn der Normalität, das Pathogene im Normalen, und das Irrationale, das aus diesem erwächst. Es wird so witzig, wie Adornos Stahlbäder lustig sind.

    Weitere Informationen: https://www.vernunftwahn.de

  • Infotag zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz für Erstsemester

    11.10.2025 | 12-17 Uhr, im Clubhaus

    Du bist Ersti an der Uni Tübingen und interessierst dich für Nachhaltigkeit und Umweltschutz? Du möchtest Möglichkeiten für Engagement kennenlernen? Dann ist der Aktionstag des AK Umwelt genau richtig für dich.

    Hier geht’s zur Anmeldung!

  • Stellungnahme zu Afd-Podiumsdiskussion

    Die Verfasste Studierendenschaft Tübingen positioniert sich gegen das
    AfD-Podium, das am 5. September in der Hermann-Hepper-Halle stattfinden
    soll. Politiker*innen, die der Freiheit von Lehre und Forschung
    feindlich gegenüberstehen und Gruppen auch innerhalb unserer
    Studierendenschaft diskriminieren und durch ihre Politik bedrohen,
    sollte nirgends eine Bühne geboten werden.

    Die Freiheit von Lehre und Forschung ist weltweit so stark unter
    Beschuss wie schon lange nicht mehr. Auch in der Bundesrepublik
    Deutschland finden systematische Angriffe auf Forscher*innen, vor allem
    in den Sozial- und Geisteswissenschaften, statt. Dazu meint Amina vom
    Arbeitskreis Politische Bildung: „Die Hochschulen müssen frei sein in
    ihrer Forschung und Lehre. Anstatt den Attacken beispielsweise auf
    Gender Studies eine Plattform zu geben, ist es geboten, sich ihnen
    entschieden entgegenzustellen!“

    Zu den Aufgaben der Studierendenschaft als Vertretung aller
    Immatrikulierten gehört es, Chancengleichheit zu fördern,
    Benachteilungen abzubauen und die Integration ausländischer Studierender
    zu fördern. „Rassistische, misogyne, queerfeindliche und antisemitische
    Positionen stellen eine große konkrete Bedrohung für unsere
    Kommiliton*innen dar“, so Amina weiter. So fordert die AfD die
    Abschaffung von Antidiskriminierungsprogrammen und z. B. von
    Gleichstellungsbüros. Ein Zugang zu Bildung muss allen möglich sein.
    Stattdessen wird Positionen eine Bühne in unserer Universitätsstadt
    geboten, die diesem Ziel aktiv entgegenarbeiten.

    Strategisch ist daher dem Plan Palmers eine Absage zu erteilen.
    Rechtsextreme profitieren von derartigen Podien, werden sie so doch
    anschlussfähiger an das bürgerliche Lager. StuRa-Mitglied Pi sagt dazu:
    „Wenn durch solche Podien extremistische und menschenfeindliche
    Positionen normalisiert werden, schadet das nicht nur der Demokratie,
    sondern auch uns Studierenden.“ Amina ergänzt: „Tübingen hat in den
    letzten Jahren gezeigt, dass eine klare Haltung gegen Rassismus und
    Ausgrenzung möglich und effektiv ist – das darf nicht gefährdet werden“

    Am 5. September gilt es – gerade für Studierende in einer Universität,
    die ihre eigene unrühmliche Rolle im Faschismus kritisch aufarbeiten
    muss –, solchen Podien entschlossen entgegenzutreten. Die
    Studierendenschaft solidarisiert sich daher mit den vielfältigen
    Protesten gegen das Podium.

  • Studentische Vollversammlung SoSe 2025

    Die Studentische Vollversammlung fand am 17.07.2025 im Kupferbau HS 24 statt. Alle Studierenden der Universität Tübingen konnten hier mit abstimmen.

    Hier findest du die beschlossenen Anträge und vorläufiges Protokoll.

    Wie es funktioniert und welchen Account du am besten schon vor Donnerstag erstellst, findest du unter StudVV.

  • Queere Ringvorlesung 2025

    Der AK Gleichstellung der Verfassten Studierendenschaft veranstaltet im Laufe des Monats mehrere Vorträge, die queere Themen aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Wir freuen uns auf euch!

    Dienstag, 03.06. 18:15, Kupferbau HS 22:

    Zurück in die Zukunft? – Schwules L(i)eben zwischen Verbürgerlichung und neuen Herausforderungen

    Referenten: Martin Thiele, Herr Duleem Ameen-Haji

    Julia Fechner (Orga), Prof. Manfred Hallschmid (Orga)  (Medizin) 

    Um was geht’s?

    Ausgehend von einem gesellschaftsgeschichtlichen Rückblick auf die AIDS-Krise der Achtziger-Jahre wollen wir uns an diesem Abend schwulem Leben und Lieben widmen und dabei nicht zuletzt die gegenwärtige HIV-Aufklärungsarbeit mit Personen mit Migrationshintergrund in den Blick nehmen. Aus der AIDS-Krise ist die ursprünglich radikal-emanzipatorische Schwulenbewegung im Laufe der Zeit zwar dezimiert, aber auch als einflussreiche reformorientierte Bürgerrechtsbewegung hervorgegangen. Gesellschaftspolitische Meilensteile wie die Ehe für alle und die rechtliche Gleichstellung gelten einerseits als Ausweis erfolgreichen Ankommens in der Mehrheitsgesellschaft, werden jedoch andererseits als Symptome eine institutionellen Disziplinierungsprozesses kritisiert. Heute sieht sich die AIDS-Präventionsarbeit zudem mit neuen Herausforderungen konfrontiert, wie sie die Aufklärung und Unterstützung von Männern, die Sex mit Männern haben, aus anderen Kulturkreisen darstellt. In den letzten Jahren hat darüber hinaus eine Erweiterung und Verschiebung des Diskurses über nicht-heteronormative Lebens- und Liebesentwürfe im Sinne von LGBTQ+ stattgefunden.

    Unsere Referenten Martin Thiele von der AIDS-Hilfe Halle/Sachsen-Anhalt Süd e.V., der mehrere Erörterungen zur Geschichte der Schwulenbewegung im Zeichen von AIDS vorgelegt hat, und Duleem Amen-Haji, der als Mitarbeiter der AIDS-Hilfe Stuttgart Aufklärungsarbeit für Jugendliche leistet, werden vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen eine Standortbestimmung versuchen und freuen sich auf eine rege Diskussion.

    Mittwoch, 04.06., 18:15, Kupferbau HS 22

    „Und siehe, es war sehr divers“ – Queerness in der Kirche und queere Theologie

    Referent*innen: Elizabeth Böckler, Michael Schüßler

    Um was geht’s?

    Queere Erfahrungen mit Theologie und Kirche stehen in einem Spannungsfeld: auf der einen Seite offene Diskriminierung oder das Gefühl, die queere Identität in einer ‚Kirche der Angst‘ verstecken zu müssen; auf der anderen empowernder Aktivismus – etwa durch die Aktion #OutInChurch – oder befreiende Theologien. Eine solche Theologie, die ihren Startpunkt bei marginalisierten Erfahrungen setzt, besprechen wir am Beispiel Marcella Althaus-Reids. In ihrer ‚unanständigen Theologie‘ dreht sie den Spieß um und nutzt den Moment der Irritation als Methode: Eigentlich beschämende Zuschreibungen werden  dekonstruiert und produktiv-empowernd angeeignet.

    Außerdem soll es um die queere Lesart zweier bekannter biblischer Narrative gehen: erstens die Schöpfungsgeschichte, in der so oft die Binarität von Männlich- und Weiblichkeit begründet wird; zweitens um die ‚Sprachverwirrung‘ in Babel, die zu oft als göttliche Strafe gelesen wird. Eine queere Interpretation setzt dem alternative und subversive Deutungen entgegen.

    Mittwoch, 25.06. 18:15, Kupferbau HS 24: 

    Das paradoxe Geschlecht – Nicht-Binarität im Spannungsfeld von Körper, Leib und Kategorisierung

    Referent*in: Elena Erstling (sie/they)

    Um was geht’s?

    Nicht-Binarität – was ist das eigentlich? Was macht die Erfahrung aus, ‚nicht-binär zu sein‘? Welche Rolle spielt dabei der Körper, das leibliche Erleben? Und wie steht das alles in Zusammenhang mit Transgeschlechtlichkeit?

    Im Rahmen der Ringvorlesung wird eine soziologische Perspektive zur Beantwortung dieser Fragen gezeichnet. Elena Erstling stellt Nicht-Binarität als geschlechtliche Kategorie heraus, die aktuell im Entstehen begriffen ist. Dies wird verknüpft mit leibphänomenologischen Überlegungen zur Unterscheidung von Körper und Leib und damit ein Einblick gegeben in das laufende Promotionsvorhaben

  • Aktionswoche zum Holocaust-Gedenktag

    Die Aktionswoche zum Holocaust Gedenktag findet das 3. Jahr von der Verfassten Studierendenschaft organisiert statt. Ziel ist einerseits das Erinnern, aber auch andererseits, einen Bezug zur heutigen Zeit herzustellen.

    Hier könnt ihr euch über alle Veranstaltungen informieren.

  • Studentische Vollversammlung

    Die studentische Vollversammlung findet am 15.01.2025 ab18 c.t. Hörsaal 21, Kupferbau und online statt. (Laut Beschluss StuRa-Sitzung 16.12.2024).

    Auf der Studentischen Vollversammlung geht es unter anderem um folgende Themen:

    • Semesterbeitragserhöhung
    • Wohnkosten
    • StuWe
    • und Eure eigenen Themen!

    Ihr wollt über eure eigenen Anliegen sprechen? Dann reicht fristgerecht bis einschließlich Samstag, den 11. Juli, 18 Uhr eure Anträge, Themen und Anliegen ein, die ihr auf der Tagesordnung der Vollversammlung sehen wollt. Schreibt diese per Mail an oeffentlichkeitsarbeit{ät}vs-tuebingen.de

    Wenn ihr bei der StudVV abstimmen wollt, müsst ihr einen HoPo-Portal Account mit eurer studentischen Mailadresse erstellen. Das geht über diesen Link: https://portal.fzs.de/join/studvvunitue/

    Bei der StudVV gilt für die Präsenz- sowie Onlineteilnahme die Geschäftsordnung sowie folgende Nettiquette:

    • ausreden lassen
    • nicht reinrufen
    • keine Beleidigungen und persönlichen Angriffe
    • keine Personen oder Positionen lächerlich machen
    • Das Aufnehmen oder Speichern der Veranstaltung ist verboten
    • Moralisierungen und Polemik vermeiden
    • konsensorientierte Diskussion, das heißt auch Übereinstimmungen würdigen
    • Kompromissbereitschaft bei der Positionsfindung
    • sachlich argumentieren
    • beim Thema bleiben/nah am Thema diskutieren
    • Killerphrasen/Totschlagargument vermeiden
    • Wiederholungen vermeiden
    • Beiträge kurz fassen
    • auf (Gegen)Argumente eingehen
    • Redner*innen sollen bei ihren Beiträgen ihren Vornamen nennen
    • Abkürzungen vermeiden
    • die gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die des Strafrechts, Urheberrechts, des Persönlichkeitsrechtes und des Jugendschutzgesetzes, gilt es zu beachten.

    Wir behalten uns vor, bei Nichteinhaltung dieser Regeln Menschen von der Veranstaltung zu verweisen.

  • Kundgebung zur Hochschulfinanzierung

    Eines der wichtigsten und aktuellsten Themen für die Uni und uns als Studis ist die Hochschulfinanzierung.

    Momentan laufen Verhandlungen zwischen der Landesrektoratekonferenz (LRK) und dem baden-württembergischen Wissenschaftsministerium (MWK) über die neue Hochschulfinanzierungsvereinbarung III (HoFV III), die ab dem 01.01.2026 gelten soll.

    Bisher war die Hochschulfinanzierung des Landes von Sparmaßnahmen innerhalb einer Legislaturperiode ausgenommen. Diese Garantie soll es zukünftig nicht mehr geben, während die Universitäten aber gleichzeitig massive Kostensteigerungen für Personal, Heizen, Strom und Unterbringung hinnehmen müssen.

    Tatsächlich hätte das bisherige Angebot des MWK gravierende Auswirkungen auf die Qualität von Forschung und Lehre. Es würde zwangsweise zu Streichungen und verzögerten Wiederbesetzungen von Stellen kommen, denn Gebäude und Infrastruktur können nicht einfach stillgelegt werden.

    Genauer: Die Finanzmittel für die Hochschulen sollen ab 2026 nur noch um 0,4 steigen. Um die letzte Inflation auszugleichen benötigt es allerdings eine Steigerung von 6 % – das wird in der neuen Hochschulfinanzierungsvereinbarung nicht berücksichtigt.

    Universitäten stehen als Institutionen für Wissenschaft, Ausbildung von Fachkräften, Internationalität, Demokratie und sozialen Frieden oder auch für Zukunftstechnologien etwa zum Erreichen der Klimaneutralität, weshalb gerade hier nicht am Geld gespart werden darf.
    Vielmehr benötigen die Universitäten eine solide nachhaltige Finanzierung, die ihnen Planungssicherheit gibt und ihre Fähigkeit zur Transformation erhält. Dafür kämpfen wir als Studierende und Universität(en)!

    Unsere Aktionen:

    Mittwoch, 13.11.2024, 13:00 Uhr: Kundgebung von Studierenden auf dem Geschwister-Scholl-Patz vor der Neuen Aula in Tübingen, um die Landesregierung nochmals mit Nachdruck darauf hinzuweisen, dass Investitionen in die Wissenschaft Investitionen in die Zukunft sind.

    Freitag 15.11.2024, 12 Uhr: Zentrale Kundgebung und Demo in Stuttgart (Ort: Stadtgarten) Studierende & Beschäftigte von allen Hochschulen im Land reisen an, um ihren Forderungen nach einer soliden und zukunftsfähigen Hochschulfinanzierung Nachdruck zu verleihen, wenn der Finanzausschuss tagt.
    Die Tübinger Studis treffen sich hierfür um 10 Uhr ct. am Bahnhof Tübingen, um gemeinsam mit der Bahn anzureisen.