Autor: Elia

  • Stellenausschreibung Arbeitskreiskoordinator*in für Arbeit und Soziales

    Die Verfasste Studierendenschaft der Universität Tübingen sucht eine*n Arbeitskreiskoordinator*in (Kodi) für Arbeit und Soziales!

    Als Kodi bist du zusammen mit dem*der Ko-Koordinator*in für den weiteren Aufbau des AK Arbeit sowie für die Unterstützung und Zuarbeit von AK Soziales/Studierendenwerk/Semesterticket zuständig.
    Du kommunizierst mit Stellen an der Uni, im Studierendenwerk und mit Akteur*innen an anderen Hochschulen im Land, um so die Arbeitsbedingungen für studentische Beschäftigte zu verbessern und dich für gute Studienbedingungen einzusetzen. Für deine ehrenamtliche Tätigkeit erhältst du eine Aufwandsentschädigung von 250 € / Monat.

    Weitere Infos zur Kodi-Stelle gibt es hier.

    Der Studierendenrat besetzt dieses Amt in seiner Sitzung am 02. März um 20 Uhr c.t. nach.
    Bitte bewerbe dich bis zu Sitzungsbeginn per Mail an ga(at)stura-tuebingen.de.

  • Stellungnahme zu Baumpflanzungen

    In der Nacht vom 16. auf den 17. November wurden von Unbekannten unter dem Motto „Attempto – Exzellent grün!“ einige Bäume auf der freien Fläche vor dem Hörsaalzentrum der Morgenstelle gepflanzt. Die Aktion erinnert an die Nachlässigkeit der Universität in Bezug auf die Nachhaltigkeitsziele und demonstriert zugleich die aufwandsarme Umsetzbarkeit geeigneter Maßnahmen. Der Studierendenrat befürwortet die Aktion und stellt sich hinter die verantwortlichen Aktivist*innen. Er fordert die Universitätsleitung auf, auf das Versprechen um eine begrünte Universität Taten folgen zu lassen und entsprechende Maßnahmen umzusetzen.

    Die Studierendenschaft fordert seit Jahren eine Bepflanzung und menschenfreundlichere Gestaltung der Fläche vor dem Hörsaalzentrum. Obwohl die Universitätsleitung nach einer ähnlichen Aktion vor 2 Jahren ankündigte, die Begrünung weiter zu verfolgen, ist heute die ernüchternde Bilanz: Es hat sich nichts geändert.

    Dabei sind besonders im Sommer Studierende wie Beschäftigte auf Bäume und Schatten angewiesen, die die Temperatur zwischen den Betonbauten herunterkühlen könnten. In Zeiten der Klimakrise gilt das umso mehr, wie Samuel vom Studierendenrat deutlich macht: „In der Betonwüste Morgenstelle ist das Studieren und Arbeiten an heißen Tagen ohnehin eine Qual. Die Universität muss erkennen, dass sich das Problem in Zukunft nicht einfach in Luft auflösen wird, im Gegenteil: Die Sommer werden immer heißer und trockener.“ Pi ergänzt: „Was sie aber tun kann: Die Flächen effektiv begrünen, sodass die Hitze wenigstens eingedämmt wird.“ Die Maßnahmen dafür seien bekannt und vergleichsweise einfach umzusetzen.
    Auch die Artenvielfalt auf den Flächen ist bestenfalls mangelhaft. Eine Begrünung mit Bäumen und anderen Pflanzen, die entsprechende Verschränkungen zwischen den Arten ermöglichen, ist deshalb wünschens- und unterstützenswert.

    Die Flächen vor dem Hörsaalzentrum werden vor allem von Studierenden genutzt, die Macht über ihre Gestaltung und Nutzung liegt jedoch allein bei der Universitätsleitung – ohne studentische Beteiligung. Versuche von Studierenden, dieses Machtgefälle proaktiv aufzulösen und ihre universitäre Umwelt selbst nach den Wünschen der Studierendenschaft zu gestalten, sind deshalb nur legitim und gerecht.

    Der Studierendenrat fordert die Universität Tübingen dazu auf,

    • die gepflanzten Bäume zu schützen,
    • konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung mit verbindlichem Zeitplan zu erarbeiten und umzusetzen – insbesondere für die Morgenstelle, aber auch campusweit,
    • die Studierendenschaft aktiv einzubeziehen in die Planung und Gestaltung von universitären Außenflächen und Aufenthaltsorten,
    • Transparenz zu schaffen über geplante Maßnahmen und deren Stand, bauliche und infrastrukturelle Einschränkungen und mögliche Alternativen,
    • Ressourcen bereitzustellen für studentische Projekte zur nachhaltigen Mitgestaltung des Campus – sowohl institutionell als auch, wo möglich, finanziell. Möglich z. B. auch das in Lehrveranstaltungen & Seminare einzubetten und
    • auch abseits der Grünflächen Hitzeschutzkonzepte zu erarbeiten und für ausreichend klimatisierte Räumlichkeiten zu sorgen.

    Er ermutigt die Studierenden der Universität Tübingen, sich selbst als politische und proaktive Gruppe zu verstehen, die zur Gestaltung der Universität beitragen kann. Erneut Pi: „Wir sind die Universität. Machen wir sie zu einem Ort, an dem man sich gerne aufhält und der unsere Werte wiederspiegelt.“

  • Pride Month 2024

    Pride Month 2024

    Im Juni plant die Verfasste Studierendenschaft anlässlich des Pride Months verschiedene Veranstaltungen. In Kooperation mit der Universität und der Stadt Tübingen sowie vielen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen wird so ein buntes Programm aus Angeboten und Veranstaltungen entstehen.

    Unsere Veranstaltungen:

    Ringvorlesung

    Der Arbeitskreis Gleichstellung der Verfassten Studierendenschaft organisiert eine Ringvorlesung, die sich mit Forschung zu queeren Themen oder dem Queer-Sein in der Wissenschaft auseinandersetzt.

    10.06. | 18 Uhr c.t.
    HS 23 Kupferbau
    11.06. | 18 Uhr c.t.
    Raum 033 Brechtbau
    19.06. | 18 Uhr c.t.
    HS 23 Kupferbau
    24.06. | 18 Uhr c.t.
    HS 23 Kupferbau

    Du willst bei der Organisation der Veranstaltungen helfen? Schreib uns gerne eine Mail unter gleichstellung{ät}vs-tuebingen.de!

  • Aktionswoche zum Holocaust-Gedenktag

    ACHTUNG: Der Vortrag von Hanna Veiler ist krankheitsbedingt vom 30.01. auf den 21.02. verschoben.

    Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages am 27.01. hat der Arbeitskreis politische Bildung ein Rahmenprogramm organisiert, mit dem wir zum Erinnern, aber auch zum Nie Wieder! beitragen wollen. In der Woche vom 22.01.-30.01.2024 könnt ihr folgende Veranstaltungen besuchen:

    War dein Opa Nazi? Erinnerungsperspektiven, Verdrängung und Bürgerrechtsarbeit

    Montag, 22.01. | 18 c.t. | Kupferbau HS 21 | Natalie Reinhardt, Vorstandsvorsitzende Landesvertretung Sinti und Roma


    Spuren der NS-Gesetzgebung und wie wir heute damit politisch umgehen

    Dienstag, 23.01. | 20 c.t. | Kupferbau HS 25 | Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung

    Vom „Mörder“ und „Totschläger“ liest man in den §§ 211, 212 Strafgesetz-buch im sog. „Schönfelder“, einer prominenten Deutschen Gesetzes-sammlung. Die Nazi-Vergangenheit des Namensgebers Heinrich Schön-felder hat bis zur Umbenennung der Sammlung im Jahr 2021 nicht gestört.
    Mit der Wortwahl haben die Nazis ein Gesinnungsstrafrecht eingeführt – und es besteht im Wortlaut weiterhin fort. Erst jetzt regen sich Änderungs-vorhaben – und das sind nicht die einzigen Überbleibsel des NS-(Un)Rechts.


    Extreme Rechte: Entwicklungen und Gefahren für die Demokratie

    Mittwoch, 24.01. | 18 c.t. | Kupferbau HS 21 | Dr. Rolf Frankenberger, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für Rechtsextremismusforschung 

    Was ist Rechtsextremismus, was die extreme Rechte? Welche Entwicklungen und lassen sich für die letzten Jahre aufzeigen? Und welche Gefahren für die Demokratie gehen von der extremen Rechte aus? Diesen Fragen geht Rolf Frankenberger in seinem Vortrag nach und beleuchtet dabei exemplarisch einige Entwicklungslinien. Erstens lassen sich Modernisierungsbestrebungen und ein Strategiewandel beobachten: Sprach- und Identitätspolitik und Versuche der Verschiebung politischer Diskurse ersetzen und ergänzen das Repertoire der extremen Rechten, Insbesondere Social Media kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Zweitens finden sich (extrem) rechte Einstellungen in weiten Teilen der Bevölkerung, an die Akteure der extremen Rechten bewusst anknüpfen. Und drittens vernetzt sich der bewegungsförmige und dezentrale Rechtsextremismus vernetzt sich zweitens zunehmend mit der erstarkenden AfD und gewinnt darüber politischen Einfluss. Nicht zuletzt lässt sich eine zunehmende Militanz der extremen Rechten beobachten.


    Der Workshop von Yevgen Bruckmann muss leider aufgrund des Bahnstreiks verschoben werden. Der Ersatztermin ist der 06.02.

    Herschels Erbe – Workshop zum Attentat eines jüdischen Teenagers im Exil und dessen Bedeutung für den 09.11.1938

    Dienstag, 06.02. | 18 c.t. | Forum Scientiarum | Yevgen Bruckmann, jüdische Gemeinde Hannover

    In diesem Workshop soll anhand der Geschichte Herschel Grynszpans ein neuer Blick auf die deutsche Erinnerungskultur geworfen werden. Gemeinsam wollen wir dafür verschiedene, historische Perspektiven auf eine jugendliche, jüdische und wehrhafte Reaktion auf den Nationalsozialismus erarbeiten und besprechen, die trotz ihrer Bedeutung bisher im Gedenken an die Novemberpogrome – möglicherweise zu Unrecht? – kaum eine Rolle spielt.


    „Erziehung nach Auschwitz“ Lektürekurs zu Adorno 

    Freitag, 26.01. | 18 c.t. | Forum Scientarium | Malte Andresen & Jonas Schmitt

    Die AfD bei über 20%, rechte Regierungen an der Macht, Nazis in Polizei und Staatsapparat, ganze Orte, die in Angst vor Gewalt leben. Schockierende Realität in Deutsch-land und der Welt. Anhand des Textes „Erziehung nach Auschwitz“ wollen wir über verschiedene Fragen, die dieser Text für die Gegenwart aufwirft, diskutieren. Was bedeutet Erziehung nach Auschwitz heute?
    Wie muss eine solche aussehen, damit Auschwitz sich nicht wiederholt?
    Und können wir anhand von Gedanken aus dem Text das Erstarken des Autoritarismus besser verstehen?

    Den Text findet ihr hier.


    Aufgrund des Bahnstreiks kann Prof. Becke leider nicht nach Tübingen kommen. Die Veranstaltung findet trotzdem statt und wird online verfügbar sein.

    Mythen des Nahostkonflikts

    Samstag, 27.01. | 18 c.t. | Pfleghofsaal Online | Prof. Johannes Becke, Hochschule für jüdische Studien Heidelberg

    Um den arabisch-israelischen Konflikt ranken sich zahlreiche Mythen:
    Dauert er wirklich schon 2.000 Jahre?
    Ist es denn der blutigste Konflikt in der Region?
    Bekämpfen sich Juden und Muslime hier aus religiösen Gründen?
    Der Vortrag widmet sich den unter-schiedlichen Mythen über den Nahostkonflikt und ermöglicht so eine Einschätzung des aktuellen Kriegs im Gazastreifen.

    https://eu01web.zoom.us/j/63294812091?pwd=TWlsUzlIVVRPM09SSGVwNGQwMktwUT09

    Meeting-ID: 632 9481 2091 | Kenncode: 580166


    Offizielle Gedenkveranstaltung

    Sonntag, 28.01. | 10:30 | Jüdischer Friedhof Wankheim | Förderverein für jüdische Kultur in Tübingen

    Auf dem Jüdischen Friedhof in Wankheim erinnert bereits seit 1946 ein von Viktor Marx aufgestellter Gedenkstein an die Tübinger Opfer der Shoah, die ihm bekannt waren. In diesem Jahr wird der Gedenkstein darüber hinaus durch ein eigenes Gedenkbuch für die Opfer der Shoa aus Tübingen ergänzt, das vor dem Friedhof seinen Platz findet. Männlich gelesene Personen werden darum gebeten, eine Kopfbedeckung auf dem Friedhof zu tragen.


    Der Vortrag von Hanna Veiler fällt wegen Krankheit aus. Ersatztermin ist der 21.02.

    Kritische Erinnerungskultur nach dem 7. Oktober und junge jüdische Stimmen in Deutschland 

    Dienstag, 30.01. Mittwoch, 21.02. | 18 c.t. | Kupferbau, HS 22 HS 21 | Hannah Veiler, Präsidentin JSUD

    Wer von außen auf Erinnerungskultur und Antisemitismusdebatten in Deutschland schaut, mag annehmen, dass Deutschland wenn überhaupt nur ein geringes Problem mit Antisemitismus haben müsste. Im politischen Raum wird immer wieder über Judenhass diskutiert, am 27. Januar werden „we remember“-Plakate hochgehalten.
    Doch die Diskrepanz zwischen dem, was im politischen Raum gesagt und dem, was im Privaten gedacht wird, ist 79 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz und drei Monate nach dem 07. Oktober groß.


    Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen, die die Veranstaltungen stören oder sich antisemitisch, rassistisch, verschwörungsgläubig oder anderweitig menschenverachtend äußern, von diesen auszuschließen.

  • Studentische Vollversammlung am 17. Juli 2023

    Zum Protokoll und den Beschlüssen geht es hier.

    Am 17. Juli fand ab 18 c.t. im Hörsaal 23 im Kupferbau die Studentische Vollversammlung statt. Es gab auch die Möglichkeit, über Zoom teilzunehmen.

    Auf der Studentischen Vollversammlung ging es unter anderem um folgende Themen:

    • autofreie Wilhelmstraße
    • Stellungnahme TVStud
    • Anwesenheitspflicht in Uni-Veranstaltungen
    • Cafeterien und Beitragserhöhung
    • Uni ist pleite -> Finanzpolitik
    • und Eure eigenen Themen!

    Bei der StudVV galt für die Präsenz- sowie Onlineteilnahme die Geschäftsordnung sowie folgende Nettiquette:

    • ausreden lassen
    • nicht reinrufen
    • keine Beleidigungen und persönlichen Angriffe
    • keine Personen oder Positionen lächerlich machen
    • Das Aufnehmen oder Speichern der Veranstaltung ist verboten
    • Moralisierungen und Polemik vermeiden
    • konsensorientierte Diskussion, das heißt auch Übereinstimmungen würdigen
    • Kompromissbereitschaft bei der Positionsfindung
    • sachlich argumentieren
    • beim Thema bleiben/nah am Thema diskutieren
    • Killerphrasen/Totschlagargument vermeiden
    • Wiederholungen vermeiden
    • Beiträge kurz fassen
    • auf (Gegen)Argumente eingehen
    • Redner*innen sollen bei ihren Beiträgen ihren Vornamen nennen
    • Abkürzungen vermeiden
    • die gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die des Strafrechts, Urheberrechts, des Persönlichkeitsrechtes und des Jugendschutzgesetzes, gilt es zu beachten.

    Wir behielten uns vor, bei Nichteinhaltung dieser Regeln Menschen von der Veranstaltung zu verweisen.